Schildern Sie uns doch Ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit Ihrem Gezeitenkreuz! Gern auch Fragen, Anregungen und Kritik. Wir freuen uns über Ihre Einträge in unser Gästebuch.

4 Einträge im Gästebuch

  1. Das Kreuz – Betrachtungen

    Wer das Leiden und Sterben Jesu mit wachen Sinnen verfolgt, der nimmt nicht nur teil an einem dramatischen Geschehen von einst, sondern der weiß, dass Jesu Geschichte nicht zu Ende ist, sondern sich wiederholt: Gewaltkreuze, Folterkreuze werden aufgestellt – überall.
    Jeder Mensch trägt sein Kreuz mit sich herum, die je eigene Lebenslast, zuweilen schwer wie Blei. Die Füße können nicht mehr gehen, die Augen haben ihren Glanz verloren, die Seele ist verfinstert und der aufrechte Gang ist dahin. Die Zukunft ist verdunkelt.
    Kirche kann ein Ort sein für das, was heraus muss aus einem Menschen, der in innerer wie äußerer Not ist: Verzweiflung und Trauer. Bei Jesu Kreuz kann alles abgelegt werden, im Vertrauen darauf, dass der ans Kreuz gegangen ist, mit trägt, was ein Leben schwer macht. Und Jesus sagt: Nichts muss bleiben, wie es ist. Nicht für 9-jährige und auch nicht für 90-jährige.
    Jesu Tod am Kreuz ist die Folge seines Lebens auf der Straße: sich selbst aufopfernd, predigend, helfend und heilend unterwegs. Er ist es, der angefangen hat, aufzuhören, immer neu Gewalt auf Gewalt zu türmen. Sondern: Wieder zusammenbringen – Eltern, Feinde, Völker – das war und ist Jesu Mission. Das Kreuz bringt die Erinnerung zurück an den, der die Liebe nicht vergisst!

    Der Glaube folgt dem Kreuz Jesu, und er gibt sich nicht zufrieden mit der Gewalt. Seit Jesu Tod und Auferstehung gewinnt die Vision Kraft von einer Wirklichkeit jenseits aller Gewalt: die Würde jedes Menschen ist unantastbar.
    Das Kreuz ist ein Gegenentwurf zum Terror, ein Gegenentwurf auch zu aller Kreuzzug-Politik. Jesus hat angefangen, aufzuhören damit. Darum: „Lasst euch versöhnen mit Gott!“

    Bischof Gerhard Ulrich – Bischof der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche,

    (Auszug aus der Predigt Karfreitag – 2. April 2010 – ARD Fernseh-Gottesdienst – St. Nikolai-Kirche zu Flensburg)

    Kommentar by Bischof Gerhard Ulrich am 3. Juni 2010 um 15:35



  2. Ich habe das Gezeitenkreuz – Vertrauen – zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen. Seitdem trage ich es regelmässig bei mir und in Situationen, in denen Vertrauen gut tut, nehme ich es in die Hand und erinnere mit daran, was uns Jesus Christus versprochen hat.

    Gott, der Vater ist bei uns und seine Hand schützt uns.

    Natürlich ist auch dies ein Lerneffekt, ich spüre aber mein Vertrauern wächst.

    Dies wünsche ich allen Lesern.
    Danke an die “Erfinder” des Kreuzes und meine Frau für das Geschenk des Vertrauens.

    Bernhard

    Kommentar by Bernhard am 18. Juni 2010 um 10:11



  3. Wir von der Hospiz-Initiative Föhr-Amrum e.V. sind oft auf der Suche nach “Gaben”, mal ist es ein Stein, eine Muschel oder eine Schnecke aus dem Watt, mal Rosenblätter, eine Blüte oder eine Feder, seit einiger Zeit sind es auch Gezeitenkreuze.
    Für uns in der Begleitung Schwerstkranker und Sterbender unterstreichen kleine Gaben eine wichtige Verbindung, symbolisieren Vertrauen, sind Begleiter auf dem bevorstehenden “Pilgerweg”.

    Einer sehr betagten, blinden Dame, die ihre vertraute Umgebung und damit Sicherheit aufgeben musste, konnte das raue Gezeitenkreuz “Zeit” in die Hände gelegt werden. Sie hat es umbenannt in “Hoffnung” die für sie mit dem Kreuz fühlbar wurde.

    Die “Gezeitenkreuze” sind , über den christlichen Symbolcharakter hinaus, kleine Kunstwerke. Dank dem Ideengeber für diese “Gaben”.
    Für uns gibt es über diese Zusammenhänge hinaus noch einen weiteren: wir leben auf der Insel in und mit den Gezeiten.

    für die Hospiz-Initiative Föhr-Amrum eV.
    gez. Hella von Fehrn

    Kommentar by Hospiz-Initiative Föhr-Amrum eV. / Hella von Fehrn am 15. Oktober 2010 um 13:57



  4. Heute hbe ich das 3. Gezeitenkreuz bestellt.
    Das 1. war für mich zur Begleitung auf meinen Reisen.
    Das 2. für meinew Enkelin zum Geburtstag
    Das 3. geht zu Weihnachten nach Zürich zu einer guten Bekannten

    Kommentar by Hans Erich am 8. Dezember 2010 um 10:32



Schreiben Sie einen Beitrag